Jagdverband Sächsische Schweiz e. V.

MuffelwildReh

Die “Grüne Welt“ - dem Jäger und Naturschützer gefällt

Diese Thematik mit einzelnen Erläuterungen soll in Zukunft monatlich mit einem anderen Pflanzengewächs
in loser Reihenfolge den Jägern, Jungjägern und Naturschützern auf der Internetseite in Erinnerung gebracht werden. Somit soll erreicht werden, auffallende Gräser und Pflanzen besser kennen zu lernen und gegebenfalls bei Fachleuten im Zweifel auch einmal nachzufragen.

Bild des Monats Oktober 2017

Klatschmohn

Bunter Hohlzahn     Galeopsis speciosa Mill                                                                 Foto: J.Jentsch

Blüht in den Monaten Juni-Oktober, die Blüte ist hellgelb, Mittellappen oder Kronenlippe violett. Der Hohlzahn wird 30-80 cm hoch. Vorkommen; Wege, Äcker sowie in Wäldern – auf lichten Stellen, einheimische Pflanze.

Ähnlich, jedoch blaßrot blühend ist der Kleinblütige Hohlzahn, er ist etwas kleiner im Wuchs.

 

Bild des Monats September 2017

Klatschmohn

Echtes Springkraut, Rühr mich nicht an     Impatiens noli-tangere L.                       Foto: J.Jentsch

Es blüht in den Monaten Juli-August, die Blüte ist gelb, 2-3 cm groß mit einem gekrümmten Sporn.
Die Pflanzen sind 30-80 cm hoch. Die Fruchtkörper springen bei Berührung oder Vollreife auf.
Vorkommen: in Auen, Schluchtwälder und feuchten Laubwälder. Einheimisches Springkraut

Waldgeissbart

Kleinblütiges Springkraut    Impatiens parviflora DC.                                                   Foto: J.Jentsch

Es blüht in den Monaten Juni-September. Die Pflanzen sind 30-60 cm hoch. Die Blüte ist hellgelb 8-10 mm lang mit geradem Sporn. Die Fruchtstände, ebenso das Vorkommen sind ähnlich wie beim Echten Springkraut. Stammt ursprünglich aus Asien, etwa seit 1840 aus Botanischen Gärten verwildert.

Aronstab

Drüsiges Springkraut    Impatiens glandulifera                                                             Foto: J.Jentsch

Es blüht in den Monaten Juli-August. Die Pflanzen sind 50-200 cm hoch. Die Blüten sind 2-4 cm lang, weinrot bis weiß mit gekrümmtem Sporn, in Trauben zu 2-15 Blüten.
Das Vorkommen: vorwiegend in Auen, jedoch zunehmend in Wälder und Gärten, Ödland
Es stammt ursprünglich aus Ostindien. Kam als Gartenpflanze nach Europa und ist seit 50 Jahren verwildert.
Die rasche Ausbreitung läßt sich durch Mahd vor der Blüte eindämmen.

Alle drei Springkräuter können als „Reinbestände“ vorkommen, jedoch gibt es häufig Mischungen zwischen dem Echtem Springkraut und dem Kleinblütigen Springkraut. Neuerdings kommt in diesen Mischungen auch das Großblütige Springkraut vor.

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