Jagdverband Sächsische Schweiz e. V.

MuffelwildReh

Die “Grüne Welt“ - dem Jäger und Naturschützer gefällt

Diese Thematik mit einzelnen Erläuterungen soll in Zukunft monatlich mit einem anderen Pflanzengewächs
in loser Reihenfolge den Jägern, Jungjägern und Naturschützern auf der Internetseite in Erinnerung gebracht werden. Somit soll erreicht werden, auffallende Gräser und Pflanzen besser kennen zu lernen und gegebenfalls bei Fachleuten im Zweifel auch einmal nachzufragen.

Bild des Monats Februar 2018

Schuppenwurz

Schuppenwurz       Latraea squamaria L.                                                                      Foto: J.Jentsch

Die Pflanze ist etwa 10 – 25 cm hoch, sie ist beinahe chlorophyll frei. Die Blüte ist blaßrosa bis lila gefärbt und in einer übergebogenen Traube angeordnet. Unterirdisch bildet sich ein bis 2 Meter langes Rhizom. Das Rhizom besitzt kleine Saugorgane, mit dem die Pflanze Saft aus den Wurzeln von Erle, Hasel, Buche und Pappel saugt. Der Schuppenwurz blüht in den Monaten März bis April, jedoch kommt es erst mit etwa 10 Jahren zur Blühreife. Es ist eine heimische Art.

 

Bild des Monats Januar 2018

Kleines Wintergrün

Kleines Wintergrün       Pyrola minor                                                                           Foto: J.Jentsch

Das Wintergrün ist eine etwa 10 – 20 cm hohe Pflanze. Die Blüte ist weiß und kugelig geschlossen.
Es blüht in den Monaten Juni – Juli, es kommt häufig zur Selbstbestäubung. Die Keimung der Samen
erfolgt nur mit Hilfe von Wurzelpilzen. Vermehrt sich auch durch Wurzelausläufer.
Vorkommen: in Nadelwäldern, sauren Eichen – und Buchenwäldern und in Birkenmooren.
Einheimische Pflanze ( mir ist jedoch bisher nur ein Standort bekannt J.J.)  Die Blätter bleiben auch
im Winter grün – daher der Name.

 

Bild des Monats Dezember 2017

Spindelholz

Pfaffenhütchen Spindelholz       Euonymus europaeus                                                 Foto: J.Jentsch

Der etwa 3 bis maximal 6 Meter hohe Strauch blüht in den Monaten Mai-Juni. Die Blüte ist unscheinbar,
weiß bis gelblich, in blattachselständigen Rispen. Die Früchte sind kaminrote, 3- 4 teilige Scheinfrüchte
mit vier weißen Samen in orangefarbigen Samenmantel - die Samen sind, ebenso alle Pflanzenteile, giftig. Einheimischer Strauch, der an Hecken, in Auen und Laubwäldern vorkommt.
Der Name Spindelholz weißt auf seine ehemalige Nutzung als Drechselholz, hier für die Spindeln der Spinnräder, hin.
Da der Samen im Winter gern von Vögeln gefressen wird, wird es auch „Rotkelchenbrot“ genannt.


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