Porschdorf - Prossen - Waltersdorf

Porschdorf

Kirche in PorschdorfDer Stadtteil Porschdorf fügt sich in das enge Tal des Lachsbaches und reicht bis zu den Ebenheiten. Auf kurzen Strecken besteht ein Höhenunterschied von bis zu 90 Metern.

Ort und Menschen standen seit je her in enger Beziehung zur Landschaft, weil sie im starken Maße von ihr geprägt wurden.
Seit der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts vollzog sich eine ständige Entwicklung des Fremdenverkehrs.

Mit Bus und Bahn ist der Ort gut erreichbar.
Besonders reizvoll und eine touristische Attraktion ist eine Fahrt durch das Sebnitztal mit der Sächsisch-Böhmischen Semmeringbahn durch viele Tunnel und über beachtliche Viadukte.

Der Ort wird von der ev. Kirche geprägt, die 1903/04 aus Sandstein erbaut wurde. Ansprechend wirkt auch der neu gestaltete Dorfplatz.

Um die Ortschaft herum gibt es eine Vielzahl von teilweise gut ausgebauten Rundwanderwegen mit schönen Aussichten.

Prossen

Dampfschiffanlegestelle ProssenDer Stadtteil Prossen präsentiert sich in ruhiger, sonniger Lage direkt an der Elbe am Radweg.

Die älteste bekannte Urkunde stammt vom 9. Mai 1412 und berichtet vom Rittergut, dass „Heinriche von Gryslow ozu Prossentin gesessin“ hat.
Die Ortschaft Prossen entstand erst nach und nach neben dem Rittergut.
Die Prossner arbeiteten, wenn sie nicht vom Rittergut benötigt wurden, hauptsächlich als Steinbrecher oder als Schiffer auf der Elbe.
Der Fremdenverkehr, heute Haupterwerbsquelle, begann vor etwa 100 Jahren. Schon damals bekam Prossen den Beinamen „Sommerfrische“.
Das Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes prägt auch heute noch den Ortskern.
Vorteilhaft ist die gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Sächsische Dampfschifffahrt.
Der Wassersportler kann auch mit dem Boot im Hafen ankern.

Einen Höhepunkt bildet der traditionelle Umzug zur Schifferfastnacht (jeweils am 3. Samstag im Januar), zu dem jährlich viele Besucher aus Nah und Fern zu uns kommen.

Waltersdorf

Blick vom Gamrich auf WaltersdorfDer Urlaubsort auf der Hochebene zwischen Lilienstein und Polenztal bettet sich in das Grün der Wälder, die bis dicht an den Ort reichen.

Eine Siedlung von Villen zur "Sommerfrische" im Neuporschdorfer Teil des Ortes zeugt vom Aufschwung des Fremdenverkehrs zu Beginn des vorigen Jahrhunderts.

Der Lilienstein, auf Waltersdorfer Flur liegend, prägte zwar nich die Geschichte des Ortes, steht aber trotzdem in enger Verbindung mit ihr. So schrieb Götzinger um 1800 als erster mit begeisterten Worten die umfassende Aussicht vom Lilienstein.
Auch von kriegerischen Machenschaften blieb die Region nicht verschont. Im Jahre 1813 bezog Napoleon den Lilienstein in seine weit reichenden Kriegspläne ein, indem er eine Straßenverbindung von der Festung Stolpen bis ins Osterzgebirge herstellt, die sog. Kaiserstraße.
Die nichtbäuerliche Bevölkerung des Ortes war bis zum Ende des 19. Jahrhundert größtenteils als Schiffer und Steinbrecher tätig.

Um den Ort herum gibt es zahlreiche Wanderwege, die auch den kurzen Spaziergang mit herrlichen Panoramaaussichten auf die umgebende Fels- und Bergwelt belohnen.
Die unmittelbare Nachbarschaft zum Kurort Rathen, der Bastei und der Felsenbühne Rathen sind von besonderem Vorteil.