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Gemeinde Rosenthal-Bielatal
Anregungen für Wanderungen im „Reich der Felsentürme“ und Umgebung
| Wandervorschläge von Bernd Thieme, Fremdenverkehrsverein Rosenthal-Bielatal e.V. |
| Rundwanderweg Schweizermühle-Ottomühle |
Dieser Weg ist ideal zum Kennenlernen des Oberen Bielatals.
Tourenlänge: 5 km, Markierung gelber Punkt
Wanderzeit: 1,5 Stunden (man sollte aber mehr Zeit einplanen), Höhenmeter: 180 m, leicht / mittel
Ausgangspunkt: Parkplatz Ottomühle (an Sonn- und Feiertagen oft ausgelastet!) |
Am Parkplatz hinter der Wegetafel folgen wir links dem Pfad und überqueren die Biela. Talwärts kommen wir auf den Rundweg und folgen diesem bergauf, vorbei an den Herkulessäulen und durch die Felsengasse.
So erreichen wir das Plateau, folgen dem Hauptweg in nähe der Felskante mit mehreren Aussichtspunkten (AP) bis zum Bielablick (oder auch Kaiser-Wilhelm-Feste). Den Weg weiter auf die nach Rosenthal führende Straße, hier bergauf bis zur Waldkante und biegen links ab zum Rosengarten, Wetterfahnenfels, Gedächtnishain, Bertablick. Bevor es talwärts geht sollte man den AP Bastei besuchen.
Auf der Talstraße geht es talauf bis zum Teich, hier rechts auf die andere Talseite wechseln und immer im Grund, vorbei an im Fels befindlichen Steintafeln. Sie zeugen von betuchten Gästen, die hier in der 1837 gegründeten ehemaligen berühmten Kaltwasserheilanstalt kurten, bis zur Sophienquelle. Sie gehörte wie der Park und die Gebäudeanlagen zur Kureinrichtung.
Wir folgen der Markierung und steigen steil bergauf zum AP „Nachbar“. Wer es nicht so steil liebt, geht ca. 100 m zurück und folgt dem bequemen Aufstieg zum AP.
Auf dem Plateau folgen wir der Markierung und treffen auf die Markierung grüner Punkt. Am AP Sachsenstein lohnt sich eine Besichtigung (Achtung steiler Leiteraufstieg!). Weiter überqueren wir den internationalen Wanderweg (EB bzw. E3) und erreichen die Johanniswacht. Der Ausblick inspirierte schon viele Maler in der Romantik u.a. Ludwig Richter zu seinen Zeichnungen.
Zur Ottomühle folgt man dem „grünen Strich“, sonst Abstieg ins Tal und erreichen den Ausgangspunkt nach 200 m.
Einkehr im OT Ottomühle, ca. 300 m oberhalb des Parkplatzes, ein Restaurant und ein Kiosk.
Wer sich noch fit fühlt, sollte nicht den lohnenden Aufstieg zum AP Großvaterstuhl (ca. 15 min) versäumen. Er bietet eine gute Aussicht auf den OT Ottomühle.
Zweite Variante dieser Wanderung
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| Rundwanderweg im OT Bielatal |
Ein guter Überblick auf die Umgebung vom OT Bielatal
Tourenlänge: 6,5 km, Markierung gelber Punkt
Wanderzeit ca. 1,5 Stunden, Höhenmeter: 150 m, leicht
Ausgangspunkt: Fremdenverkehrsbüro OT Bielatal |
Von der Kreuzung Bergstr./Schulstr. Bergstr. aufwärts bis zur Pirnaer Str., hier links, nach 250 m rechts zum Harthenberg. Auf der Hochebene können wir das Panorama der Tafelberge, die hintere Sächsische Schweiz, die Ausläufer des Lausitzer Berglandes auf sächsischer und böhmischer Seite erleben.
Nach Verlassen des Waldes ergibt sich ein Blick auf das Osterzgebirge bis Zinnwald und Dresden. Abwärts geht es durch eine ehemalige Ziegelei und erreichen damit den OT Raum.
Am Gasthof überqueren wir die Straße und folgen der Raublochstr. bis wir zum OT Brausenstein kommen. Er liegt auf der Hochebene oberhalb des historischen Hochofens bzw. der ehemaligen Harfenfichte (genannt nach der eigenartiger Wuchsform einer am Felsen wachsenden Fichte).
Am Wendeplatz steigen wir durch das Raubloch, einer Talengung, wo in früherer Zeit der Weg kontrolliert wurde und wohl auch „Zoll“ abgenommen wurde. Auf der Talstraße abwärts. An der ehemaligen gut besuchten Mühle und Cafe Brausenstein sehen wir links über der Biela einen ehemaligen Steinbruch.
An der Bielabrücke steht noch der Stein mit der alten Steinbruch-Nr. Gegenüber dem Seerosenteich befindet sich ein ehemaliges Sägewerk, dass mit einer Wasserturbine ausgestattet war. Später kam es zum Karosseriewerk Dresden, hier wurden die in der DDR bekannten Wohnanhänger „Bastei“ gebaut.
Historisch interessant ist der Hammergutshof Neidberg und die alte Tetschner Str., die mit ihrem Sandsteinpflaster und den eingeschliffenen Wagenspuren erhalten ist. Die Historie ist jeweils auf den angebrachten Tafeln erläutert.
Wir folgen der Pirnaer Str., deren Verlauf ungefähr der Eisenstraße nach Berggießhübel entspricht. Auf der Bergkuppe über dem Ortseingang ist der originale Verlauf der Eisenstr. erhalten. An der Einmündung der Schulstr. zur Pirnaer Str. steht eine alte Wegesäule.
Eine Einkehrmöglichkeit besteht im Gasthof Hermsdorf auf der Pirnaer Str., 100 m oberhalb der Einmündung. Wir folgen der Schulstr. und erreichen so den Ausgangspunkt. |
| Panoramawanderweg um den OT Rosenthal |
Ein guter Überblick auf die Umgebung vom OT Rosenthal
Tourenlänge: 9 km ohne durchgängige Markierung
Wanderzeit: ca.: 2,5 Stunden, Höhenmeter: 180 m, leicht
Ausgangspunkt: Königsteiner Str / Friedensweg
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Wir gehen den Friedensweg „grüner Strich“ bis zur Hochebene, der Heide. Dabei kommen wir an einer alten restaurierten Brunnenanlage, dem „Heideborn“, vorbei. Oben (ca. 480 m ü NN), haben wir einen sehr guten Blick auf Rosenthal, den Harthenberg in Bielatal, auf die Berge des Osterzgebirges und den Hohen Schneeberg in Böhmen.
Wir folgen dem Sommerhübelweg nach links, bleiben auf der Höhe, kreuzen die Winterleiten Str., weiter in Richtung Bielatal an der Einmündung der Lampertstr. biegen wir auf den Brandweg (Richtung beibehaltend) ein. Der Weg mündet im Grund auf den Teichweg, der als biologischer Naturlehrpfad „Sieben Teiche“ gestaltet ist.
Wir folgen dem Weg nach links. Vorbei an den Teichen und an den verschiedenen Informationstafeln bis zum Aussichtspunkt Schleifersberg. Von hier haben wir eine gute Aussicht auf Rosenthal und den Hohen Schneeberg. Wir gehen den Berg abwärts auf die Wegegablung Rosenthaler Str.( nach Bielatal) / Alte Tetschner Str. (war einstig eine wichtige Handelsverbindung nach Böhmen).
Wer noch gut zu Fuß ist, kann der Alten Tetschner Str. ins Tal folgen und kommt so am ehemaligen Hammergutshof Neidberg auf die Talstraße. Der Weg ist ca. 4 km / 1 h länger. Dann Tal auf bis zum Historischen Hochofen an der Abbiegung zur Schweizermühle. Hier kann der historische Weg bis zur Sophienquelle in der ehemaligen Kaltwasserheilanstalt genutzt werden. Dann weiter auf der nach Rosenthal führenden Straße. Vorbei an der Kirche und dem Dorfplatz. Hier ist unser Ausgangspunkt nicht mehr weit.
Wer den kürzeren Weg wählt, geht die Alte Tetschner und weiter auf der Königsteiner Str. zum Ausgangspunkt. |
| Fuchsteich-Flößerbrücke-Taubenteich |
Diese Wanderung führt uns in das Fuchsbach-Taubenbachtal
Tourenlänge: 13 km, Markierung gelber bzw. grüner Strich
Wanderzeit: ca. 3 Stunden, Höhenmeter: 440 m, moderate Steigungen, leicht
Ausgangspunkt: Königsteiner Str. / Friedensweg, Rosenthal
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Wir gehen den Friedensweg „grüner Strich“ bis auf die Hochebene, der Heide. Dabei kommen wir an einer alten restaurierten Brunnenanlage, dem „Heideborn“, vorbei. Oben (ca. 480 m ü NN) stoßen wir auf den Sommerhübelweg und folgen nach rechts. Bis auf die Fuchsbachstr. mit Markierg. „gelber Strich“. nun talwärts zum Fuchsteich. Er diente als Stauanlage zum Holzflößen über den Cunnersdorfer Bach/ Biela bis zur Elbe. Dazu kam noch das Wasser des Taubenbaches der vom Taubenteich angestaut war.
Oberhalb des Fuchsteiches liegt auf tschechischer Seite ein ehemaliges Jagdhaus, welches jetzt Gaststätte ist. Leider können wir es nicht besuchen, da es hier keinen Wanderübergang gibt. Hier überquerte die Alte Tetschner Str. die Grenze zu Böhmen.
Es geht talwärts bis zum Abzweig vom Oberen Hühnerbergweg. Hier wechseln wir die Bachseite. Unterhalb der restaurierten Straßenbrücke steht die noch einzige erhaltene denkmalgeschützte Flößerbrücke. Diese Brücke ist ohne Mörtel erbaut und erlaubte einst den Flößern mit trockenen Füßen die andere Bachseite zu erreichen. Für uns ist es heute kaum vorstellbar wie die Holzscheite so die Elbe bis Dresden und weiter erreichte. Wir folgen dem „gelben Strich“ über den Hühnerberg 485 m zum Taubenteich. Am Taubenteich gehen wir talwärts mit dem „grünen Strich“ und erreichen wieder über den Flügel Acht die Flößerbrücke. Mit Markierung „grüner Strich“ geht es kurz talauf bis uns die alte Tetschner Str. bergauf wieder auf den Sommerhübelweg führt. Von hier sehen wir unseren Ausgangspunkt und erreichen ihn in kurzer Zeit. |
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