Veranstaltung - Stolpen

24.05.2018Dr. Jens Bulisch - Vortragsreihe "Stolpen800"

"Residenz und letzte Zuflucht - Stolpen und die Bischöfe"
Beginn: 20:00 Uhr Kornkammer
Karten: Eintritt frei

Die geschriebene Geschichte Stolpens entstand um das Jahr 1218, als Bischof Bruno II. die Burg Stolpen von dem slawischen Edlen Moyko de Stulpen erwarb. 340 Jahre lang waren dann 24 Bischöfe die Landesherren. Es war ihre Nebenresidenz und ab den Reformationszeiten 1539 die Hauptresidenz. Stolpen war damit Herrschaftszentrum der Bischöfe. Sie verfügten über ein geschlossenes Territorialgebilde mit weitgehend homogener Struktur und entsprechende wirtschaftliche Grundlagen sowie eine funktionierende Verwaltung. Sie gründeten das Amt Stolpen. Die Bischöfe wurden später durch die Wettinischen Landesherren zunehmend bedrängt und verloren 1559 im Austausch gegen das kurfürstliche Amt Mühlberg, Stolpen als Besitz und deren Einfluss. Der Kirchenhistoriker und Diakon des Bistums Dresden-Görlitz, Dr. Jens Bulisch, stellt die Rolle Stolpens während der sogenannten Bischofszeit dar.


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