Panoramawanderweg
Haus in Ottendorf Ottendorf als vorletzte Station der Wanderung hat 461 Einwohner und wurde durch fränkische Siedler im 12./13. Jh.
gegründet. Hier findete man sehr schöne Umgebindehäuser.

Von Ottendorf gelangt man dann über den
„Prof.-Alfred-Meiche-Weg“ weiter bis nach Saupsdorf.

Wandern durch den Wald Von der Schutzhütte an der Hohen Straße bei Ottendorf bis
zum Waldhaus beträgt die Wanderstrecke 650 m. Bis zum
Ende des Panorama-Wanderweges in Saupsdorf, muss man
dann nochmal 2700 m zurücklegen.
Blick von der Endlerkupper auf Ottendorf Wissenswertes zur Hohen Straße

Die Hohe Straße war seit altersher eine wichtige
Straßenverbindung vom Elbtal nach Böhmen und beeinflußte
die wirtschaftliche Entwicklung unserer Dörfer. Während die
Menschen in den genannten Dörfern der Gemeinde
Kirnitzschtal jahrhundertelang von Waldarbeit, Steinbrecherei,
Flößerei, Hausiererei und Bauberufen lebten, kam den Orten im
20. Jh. zunehmende Bedeutung als Sommerfrische zu.
Heute sind sie als Nationalparkanliegergemeinden beliebte
Urlaubsorte.

Blick auf Saupsdorf Die Frage des Lichtes spielt beim Wandern auf dem
Panoramaweg eine besondere Rolle. Wer die Wanderung in
Saupsdorf frühzeitig beginnt, kann bis zum Vormittag hinein mit der schönsten Beleuchtung rechnen.
Kirche von Saupsdorf Saupsdorf, der einwohnerstärkste Ort (614) der Gemeinde
Kirnitzschtal, wurde ebenfalls im 12./13.Jh. gegründet durch
fränkische Bauern. Erst 1842 erhielt der Ort eine eigene
Kirche (Foto li.). Bemerkenswert sind hier die vielen Umgebindehäuser. Der Wachberg bietet ein herrliche Aussicht auch in das Böhmische Mittelgebirge.