Traditionsbahnen der Region Sächsische Schweiz, Sächsisch-Böhmische Semmeringbahn

Natur erleben • Aktiv erholen • Gastlichkeit genießen

Kirnitzschtalbahn
 

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Traditionsbahnen

Nationalparkbahn Sächsisch-Böhmische Schweiz

Seit Juli 2014 gibt es eine Zugverbindung Rumburk (CZ) - Sebnitz - Bad Schandau - Decin (CZ). Diese tangiert den Nationalpark Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz und überquert somit zweimal die deutsch-tschechische Grenze.

Ein Streckenabschnitt der Nationalparkbahn ist dabei ein besonderes Erlebnis: Die landschaftlich reizvolle Eisenbahnstrecke von Bad Schandau an der Elbe durch das romantische Sebnitztal bis Sebnitz, durch 7 Tunnel (längster Tunnel: 377 m), über zahlreiche Brücken, Viadukte, mächtige Dämme und durch Täler.

weitere Informationen: www.nationalparkbahn.de und www.staedtebahn-sachsen.de

Kirnitzschtalbahn

Seit über 100 Jahren verbindet diese elektrische Straßenbahn, 1898 in Betrieb genommen, Bad Schandau mit dem beliebten Ausflugsziel Lichtenhainer Wasserfall. Die altertümlichen gelben Wagen verkehren im Halbstundentakt durch das romantische Kirnitzschtal.
Haltestellen: Bad Schandau, Ostrauer Brücke, Waldhäusl, Ostrauer Mühle, Mittelndorfer Mühle, Forsthaus, Nasser Grund, Beuthenfall, Lichtenhainer Wasserfall

weitere Informationen: www.vvo-online.de

Müglitztalbahn

Die Müglitztalbahn von Heidenau (ehemals Mügeln bei Pirna) nach Altenberg (Erzgeb) verbindet das Elbtal mit dem Osterzgebirge. 
Die Bahn wurde 1890 als Schmalspurbahn eröffnet und 1935-38 auf Normalspur erweitert. Bei fast ständiger Steigung von Heidenau nach Altenberg bezwingt sie einen Höhenunterschied von 634 m.
Auf der 38 Kilometer langen Strecke werden 8 Bahnhöfe und 7 Haltepunkte berührt und fünf Tunnel durchfahren. 
Die wildromantische Trasse der Müglitztalbahn war 1999 in großen Teilen saniert worden. In fünf Monaten Bauzeit und mit Investitionen über knapp 20 Millionen Euro wurde damals die Infrastruktur der kurvenreichen Gebirgsstrecke für den anschließenden Einsatz der modernen Regiosprinter VT 642 ertüchtigt. 
Am 12. August 2002 zerstörte das Hochwasser der Müglitz eine der schönsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Die Schäden an der Müglitztalbahn wurden auf 100 Millionen Euro geschätzt. Entlang der gesamten Strecke mußten Bahnstationen, Bahnanlagen, Brücken, Dämme, Stützmauern usw. erneuert werden. Seit Dezember 2003 können die Gäste die Fahrt mit der Müglitztalbahn wieder genießen – entweder täglich mit den modernen Triebwagen oder aber in den Sonderzügen mit ihren schwer schnaufenden Dampfloks.

weitere Informationen: www.staedtebahn-sachsen.de

Ehemalige Schwarzbachbahn

Von Mai 1897 bis Mai 1951 verkehrte von Hohnstein nach Goßdorf-Kohlmühle die einzige Schmalspurbahn der Sächsischen Schweiz im Tal des Schwarzbaches.
Um die Gegebenheiten des Geländes zu bewältigen, wurden Einschnitte, Dämme, eine Vielzahl von Brücken, darunter zwei größere Betonbrücken und, als Besonderheit gegenüber allen anderen sächsischen Schmalspurbahnen, zwei Tunnel errichtet.
Auf Anweisung der damaligen Behörden erfolgte 1951 binnen kurzer Zeit die Stillegung des Zugverkehrs und Abbau der Bahnstrecke. Der Streckenabbau hinterließ deutliche Zeichen der Bahn. Einzelne Bahngebäude, Bahntrasse, Durchlässe, Brücken und die Tunnel sind weitgehend erhalten geblieben und bei einer Wanderung entlang der Strecke deutlich sichtbar.
Wer mehr über die Schwarzbachbahn erfahren möchte, kann sich an den Verein Schwarzbachbahn e.V. wenden.

 
 
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