Hinterhermsdorf - Wandern in der Hinteren Sächsischen Schweiz, Kahnfahrt Obere Schleuse

Natur erleben • Aktiv erholen • Gastlichkeit genießen

Blick über Hinterhermsdorf zum Weifbarg Bootsstation zur Kahnfahrt auf der Oberen Schleuse Am Königsplatz
 

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Hinterhermsdorf - Wandern in der Hinteren Sächsischen Schweiz - Kahnfahrt in der Kirnitzschklamm

Hinterhermsdorf ist ein Ortsteil von Sebnitz und die erste Nationalparkgemeinde der Sächsischen Schweiz. Zertifiziert als familienfreundlicher Urlauberort und Staatlich anerkannter Erholungsort bieten sich hier beste Bedingungen für einen erholsamen, aktiven und naturnahen Aufenthalt.

Eine Bootsfahrt in der wildromantischen Kirnitzschklamm zählt mit zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Hinteren Sächsischen Schweiz.

Nach ca. 45 min Fußweg vom Parkplatz Buchenparkhalle erreichen Sie die Bootsstation. Bei einer Kahnfahrt genießen Sie ein einmaliges Naturerlebnis. Fast lautlos gleitet das Boot durch das Wasser des Grenzflüsschens Kirnitzsch.
Die Staulänge der Kirnitzsch beträgt hier ca. 700 m. Beim Einstieg ist die Wassertiefe ca. 1 m – an der Staumauer ca. 7 m. Die Fahrzeit beläuft sich auf etwa 20 min. Die Wassertemperatur steigt auch im Hochsommer nicht über 8 °C.
Während der Kahnfahrt informiert der Fahrer seine Bootsgäste über so mancherlei Wissenswertes zur Schleuse, weist auf sehr seltene Pflanzen und Tiere hin. Dem aufmerksamen Betrachter zeigen sich während der Fahrt eigenartige Felsgebilde.  So bewacht z.B. hoch über dem Tal ein "Berggeist" die Kahnfahrt. Etwas darunter sieht man – mit geübtem Auge - ein Krokodil hervorschauen. Wiederum nach einigen Metern erkennt man, wie ein Elefant seinen Rüssel ins Wasser hält. Auf der weiteren Fahrt begegnen einem noch ein schlafendes Schaf, ein Steinpilz, zwei fröhliche Frösche, ... und noch so mancherlei Überraschung.

Nach 700 m Fahrstrecke erreicht man die Staumauer - an der mit tosendem Geräusch das Wasser in die Tiefe stürzt. Damit endet die Bootspartie.  
Die Kahnfahrtsaison geht von Ostern bis Ende Oktober, täglich von 9:30 bis 16:30 Uhr - letzte Kahnfahrt 16.00 Uhr.

Den Rückweg können Sie über das Hermannseck, eine etwa 20 m lange und nur etwa 50 cm breite Felsspalte, in der eiserne Trittstufen befestigt sind, nehmen oder Sie wandern weiter entlang der Kirnitzsch zu den Rabensteinen.

Ein empfehlenswertes Ziel nach der Kahnfahrt ist eine Wanderung zum Königsplatz, von dem sich ein herrlicher Blick in die Wälder der Böhmischen Schweiz bietet.

 

Schon gewusst?

Der Königsplatz (437 m) verdankt seinen Namen dem sächsischen König Friedrich August II (1797 - 1854), der gern hier weilte. Aus dieser Zeit stammt auch die Steinbank am Fuße des Felsen.
Der Königsplatz wurde 1836 durch den damaligen Revierförster Voigt erschlossen und zugänglich gemacht. Ihm ist auch die Erschließung der Aussicht Grünstellige, des Tunnelholl und der Wolfsschlucht zu verdanken.

 
 
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